Bezirkspfingslager Märchenhaft 2017

Freitag

Als wir Freitag ankamen haben wir vier Zelte, eins für die Jungs, eins für die Leiter und zwei für die Mädchen aufgebaut. Da zu wenig Zeit war etwas Warmes zu Essen vorzubereiten, haben viele etwas wie z.B. Melone, Buletten, Rohkost oder anderes mitgebracht. Abends wurden alle in die große Jurte, welche gemütlich mit Tüchern geschmückt wurde, gerufen. Ein Mann hat uns die Geschichte „Sternentaler“ erzählt und wir haben das Lagerlied „Märchenhaft“ gesungen.

Samstag

Es gab Brötchen und Cornflakes mit Wurst, Käse etc. zum Frühstück. Danach hatten wir Zeit uns die Zähne zu putzen und etwas anzuziehen. Die Wölflinge, Jupis und einige Leiter sollten sich Lunchpakete machen, da sie in Gruppen ein Spiel gespielt haben, wobei einige hinterher durch das viele Laufen kaputt waren. Alle Pfadis und Rover mussten sich durch zufälliges Zettel ziehen in Gruppen finden und drei weitere Zettel ziehen, um zu erfahren, wie sie ihr zugeteiltes Märchen vortragen sollten. Da das Wetter teilweise leider nicht so mitgespielt hat, haben wir gegen Vormittag/Mittag bemerkt, dass das eine Zelt der Mädchen undicht war und leicht unter Wasser stand, weshalb wir alle Sachen in das andere Zelt schaffen mussten, damit sie gutmöglich trocken blieben. Am Nachmittag hatte es aufgehört zu regnen, sodass wir die Sachen daraus holen konnten, um Platz zu schaffen. Wir mussten die Isomatten so hinlegten, dass alle Zehn Mädchen in dem Zelt untergebracht werden konnten. Es war zwar etwas eng und jeder hat sich mit den anderen Platz geteilt, aber es war ok. Trotz des schlechten Wetters haben wir uns nicht davon hindern lassen weiter zu machen und der Abend endete lustig. Wir schminkten die Jungs zogen ihnen kurze Hosen, T-Shirts und BHs an, doch da wir nicht auf die Zeit achteten wann es genau weiter ging mussten sie so in die Jurte, wo sie vor allen nach vorne zur Siegerehrung gehen mussten. Alle haben gelacht. Da die großen den Tag damit verbracht haben die Stücke vorzubereiten, wurden am Abend alle kreativen und gutgelungenen Märchen präsentiert. Keins war schlecht, denn alle hatten etwas zu lachen und jedes Stück war auf verschiedene Weise vorgeführt worden. Der Tag ging lustig zu ende.

Sonntag

Am Morgen bemerkten wir, dass nun auch das grüne Zelt von unten durchweichte. Wir erkundigten uns vor dem Frühstück, ob wir bei jemand anderem im Zelt schlafen könnten oder ob noch jemand ein Zelt hätte. Doch obwohl das Wetter schlecht war und einigen die Laune verderbte, waren einige dann doch glücklich, weil es Nutella zu Frühstück gab. Wir sollten uns Lunchpakete für den Tag machen. Nachdem wir kurz Zeit hatten uns fertig zu machen, wurden wir durch ein Puzzle in Gruppen geteilt (wir sollten Puzzleteile ziehen und uns finden). Wir mussten versuchen für die Prinzessin drei goldene Haare zu finden, doch zuerst mussten wir uns erkundigen wer wo ist, wer was über die Prinzessin weiß, wo wir sie finden können, was sie wollten und brauchten und so weiter. Die Stationen haben wir durch eine Karte finden müssen. Wir wurden die ganze Zeit hin und her geschickt, doch zum Schluss haben es die meisten geschafft. Einigen ging es nicht gut, weshalb sie nicht mitmachen konnten, deshalb richteten sie unser neues Zelt ein, welches uns Leiter aus anderen Stämmen für die letzte Nacht noch aufbauten. Da es zum Glück am Abend nicht geregnet hat, gab es ein Lagerfeuer mit Stockbrot.

Montag

Vor dem Frühstück wurde schon fleißig abgebaut und danach fand ein kleiner Gottesdienst statt. Zu Mittag gab es Essensreste der letzten Tage. Danach wurde fertig abgebaut und alle haben sich auf den Weg nach Hause gemacht.

Allgemein

Das Essen war lecker. Es war etwas schlecht, dass es keine Duschen gab, doch wir haben es auch ohne geschafft. Das Wasser war etwas eckelfhaft, da es nach schlauch stank und schmeckte. Die Spiele bzw. das Programm hat allen gut gefallen und Spaß gemacht. Jeden Abend gab es ein harmonisches Lagerfeuer, bei welchem manche Pfadis, viele Rover und alle Leiter saßen und sangen, da die jüngeren schon ins Bett sollten. Man hat viele neue freundliche Leute aus anderen Stämmen kennengelernt. Vor jeder Mahlzeit bzw. vor jedem Treffen gab es ein „Anpiepen“ wobei sich alle in einem großen Kreis versammelten und sich dann in zwei Schlangen zum Essen anstellten. Jeder bekam ein Armband, welches man die ganze Zeit tragen sollte, und ein kleines Heft, in dem z.B. das Programm oder Lieder standen. Außerdem wurde jedem eine mit Namen beschriftete Flasche gegeben, welche man leer abgeben konnte um eine neue zu bekommen. Ja nach Wetter gab es am Abend ein Lagerfeuer.

Bericht von Elena